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Geschichten
- Notfälle kommen
leider immer wieder vor…
- Frettchen
werden gefunden…
- Abgabi’s
schlagen einen speziellen Weg ein...
... Diese Geschichten findet ihr hier.
Manche sind mit „Happy End“, manche leider
nicht. Trotzdem oder genau deswegen möchten wir diese hier erzählen, damit man
sich auch Gedanken machen kann.
Lexi
(so der Name den sie von der neuen Besitzerin bekam) wurde uns im März 2010
abgegeben von der Vorbesitzerin. Die 1 jährige Frettchenfähe kam ursprünglich
aus dem Ausland und wurde bis anhin alleine gehalten.
Leider war die hübsche Dame
bereits seit längerem in der Ranz, weshalb sie auch so schnell wie möglich
Kastriert werden musste. Unser Tierarzt schaufelte sich gleich am nächsten Tag
noch einen Termin vor den Festtagen frei und Lexi wurde ohne Komplikationen
kastriert und konnte am Abend noch etwas schläfrig aber wohlauf in ihr
vorübergehendes zu Hause bei einem Vorstandsmitglied.
Wies der Zufall so wollte kam
dann auch noch Chaja (ihre Geschichte ist weiter unten zu lesen) und ihr
Frauchen zu Besuch und um Frauchen war es dann geschehen als sie Lexi sah.
Leider kam Chaja bis anhin mit keinem anderen Frettchen zurecht und blieb nach
Ruby’s Tod alleine. Durch ihre Vorgeschichte ist Chaja taub, fast blind und hat
einen Herzfehler, was eine Vergewöhnung mit einem anderen Frettchen noch viel
schwieriger macht. Doch probieren wollten wir es auf jeden Fall. Also setzten
wir die beiden Fähen zusammen und das „gezicke“ ging los.
Jedoch hielt sich das in
Grenzen und beide beruhigten sich schnell. Also ging Lexi nach nur 5 Tagen in
Pflege mit Chaja mit in das definitive zu Hause.
Die beiden gewöhnen sich nun
langsam aneinander und wir wünschen Lexi bei Chaja und den Dosenöffnern alles
Gute und ein richtig schönes Frettchenleben. Wir sind froh hat die liebenswerte
und quirlige Fähe so schnell einen so tollen Platz gefunden und danken der
Besitzerin für die Umstände die sie auf sich nahm.
Die
beiden Iltis Fähen wurden in einem Karton aufgefunden, in einer Kleintieranlage.
Der Inhaber reagierte vorbildlich, da er wusste dass es Frettchen sind.
Wir holten die beiden ausgesetzten Fähen ab, die glücklicherweise in
einem guten Zustand waren und scheinbar die kalte Nacht ohne Folgen überstanden
hatten, dort ab und sie wurden bei einem Vereinsmitglied zur Pflege
untergebracht. Es stellte sich heraus, dass Northy & Tilly erst ca. 4 Monate alt
waren als sie ausgesetzt wurden.
Impfen und chipen wurde erledigt und da beide Fähen bereits in die Ranz
kamen, wurden sie auch kastriert. Nach den gesetzlichen zwei Monaten Wartezeit,
wechselten die zwei Fähen ihr Domizil und stellen nun den Haushalt eines
Vereinsmitgliedes auf den Kopf und halten die zwei älteren Frettchen dort so
richtig auf Trab. Wir freuen uns, dass die zwei Mädels ein schönes Plätzchen
haben und nach einem schwierigen Start ins Leben, dieses nun richtig geniessen
dürfen.
Ende Januar 2009 erreichte uns ein Telefon, dass ein Frettchen
in Zürich gefunden wurde. Wir holten den Iltisrüden bei der Dame ab. Noch am
selben Tag durften wir zum Tierarzt um Felix zu untersuchen. Soweit war alles in
Ordnung und er wurde auf ca. 2 Jährig geschätzt.
Nach und nach stellte sich dann auch heraus woher Felix kam und schnell
wurde klar, dass er wohl nicht mehr nach Hause geht.
Wir beschlossen, Felix zu Impfen und einen Chip setzen zu lassen um
dann die gesetzliche Frist von 8 Wochen abzuwarten und Felix zu pflegen bei
einem Vereinsmitglied, bis er vermittelt werden darf.
Er entwickelte sich sehr gut und das Interesse von einem uns bekannten
Frettchenhalter war auch geweckt. Nach der ersten Begegnung mit den zwei anderen
Frettchen war schnell klar dass es auf jeden Fall einen Versuch wert ist, Felix
dort zu platzieren, zumal eine schwierige Vergewöhnung erwartet wurde aufgrund
seiner Vergangenheit und seines Verhaltens.
Umso
mehr freut es uns, dass sich Felix jetzt dort wohl fühlt und er ein schönes
neues zu Hause gefunden hat.
Hope wurde in Kreuzlingen gefunden und uns
gemeldet. Wir haben die junge Fähe bei uns aufgenommen und erst mal über 100
Zecken abgelesen. Die „Dame“ sah etwas struppig aus und war ein wenig
untergewichtig. Sofort gings zum Tierarzt. Es wurde kein Chip gefunden und somit
wurde der Fund dem VetAmt und der Polizei gemeldet. Auf unserer Homepage wurde
ebenfalls ein Aufruf gemacht. Leider ohne Erfolg. 5 Wochen später, Hope war um
eine Imfung reicher und 400Gr. schwerer, meldete sich eine Person die eine Emma
vermisste. Es stellte sich heraus dass unsere Hope, seine Emma war. Emma „Hope“
wurde ihm zurückgegeben, worüber sich alle freuten, am meisten der Besitzer und
Emma „Hope“’s Freundin Joy.
Die Auslagen wurden vom Besitzer
übernommen, worüber wir natürlich sehr froh sind.
Wir
wurden angefragt, ob wir diese beiden Fähen (Geschwister) abholen könnten da
sich die Besitzerin nicht mehr um die Beiden kümmern konnte. Wir haben sie
geholt und sie wurden bei einem Vereinsmitglied zur Pflege untergebracht.
Die beiden Fähen waren in keinem guten
Zustand, beide nicht kastriert und Chaja bereits in der Dauerranz. Das Fell war
am ausfallen und beide waren unterernährt. Und das mit einem geschätzten Alter
von knapp 1 Jährig.
Chaja und Ruby wurden tierärztlich untersucht
und sofort kastriert.
Beide erholten sich sehr gut, nahmen an
Gewicht zu und das Fell kam langsam aber sicher auch wieder.
Leider
waren beide im Verhalten auffällig und auch hatten wir den Eindruck dass Ruby
nicht sehr viel sieht. Immer wieder hatte sie Aussetzer……
4 Wochen nachdem wir die Beiden abholten
bekam Ruby eines Morgens keine Luft mehr und hatte einen krampfartigen Anfall.
Leider konnten wir der kleinen Maus nicht mehr helfen, sie starb daran. Hinter
der Regenbogenbrücke darf sie nun wieder unbeschwert spielen. Auch wenn ihr
Leben sehr kurz war, hoffen wir dass sie die kurze schöne Zeit bei uns genossen
hat.
Chaja wurde ebenfalls nochmals untersucht und
es wurde einen Herzfehler festgestellt, der aber mit Medikamenten gut zu
behandeln ist.
Sie geniesst nun ihr Leben an einem neuen
Platz, wo sie umsorgt, gehegt und gepflegt wird.
Auch wenn es Ruby nicht
geschafft hat, freuen wir uns, dass wir trotzdem helfen konnten.
Fridolin wurde vermutlich ausgesetzt. In
einer Heimküche kam er öfter zu Besuch, wo man ihn dann nach mehreren Tagen
einpackte und in einer Vogelwarte abgab. Diese nahm das kleine „Etwas“ auf und
fütterten ihn nach gutdünken. Leider wusste dort niemand Bescheid was das für
ein Tier ist und so wurde ihnen geraten, das „alte“ Tier einzuschläfern. Zum
Glück rief die Dame auf Umwegen bei einem Vereinsmitglied an und erzählte ihr
die Geschichte, während Fridolin bereits auf seine „letzte Reise“ wartete…..
Im letzten Moment wurde Fridolin dann von
uns abgeholt! Das ging nochmals gut und Fridolin musste einen Schutzengel gehabt
haben.
Das „alte Tier“ stellte sich bei einem
Tierarztbesuch als ein etwa 2 Jähriges Frettchen heraus und wurde gleich von dem
gesagten Vereinsmitglied übernommen. Es geht ihm sehr gut und er wurde
erfolgreich in die „Männergruppe“ integriert.
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